INDUSTRIAL SABOTAGE,  
GERMAN-STYLE  

WHAT KILLED MAICO?  
(Was tötete Maico)  

TALE OF BITTER FAMILY FEUDS, DIRTY TRICKS AND FACTORY  
BOOBY-TRAPS  
(Eine ziemlich Verrückte Geschichte)  

BY RICK "SUPER HUNKY" SIEMAN  
  (Der Versuch einer Übersetzung von Thomas Hein) 

During the early 70's, you either rode a Maico, or chased one! The 1970 400 square barrel shown here won because of impeccable handling and brilliant power, despite marginal brakes! 

 
 
Es ist ein Kombination von schlechten Charakteren von "Dallas", den Hinterhalten von den täglichen Seifenopern, das abwegig Verhalten von Spar und Verleih Künstlern und der Vertrauenswürdigkeit von einem "Clinton State Trooper". 

Die Geschichte hinter dem Untergang von Maico, einst die prestigevollste europäische Motocross-Schmiede, ist eine bizarre und seltsame Geschichte. Dieser Schreiber war fähig Dokumente zu erwerben, Kopien von Rechnungen, interne Notizen, legale Papiere, Dokumentation aus Schlüssel Quellen und Meinungsäußerungen von Schlüsselpersonen. 

Wie die meisten Menschen dachten wir, Maico währe den harten Zeiten zum Opfer gefallen oder wegen schlechten Management untergegangen. Wie auch immer, als wir die wahren Fakten und Insider-Informationen erfuhren, wurde klar, daß interne Familien Übernahmen dem Unternehmen das Kreuz brachen. 
 

Die Ruhmreichen Tage

Motocross Maschinen wurden enorm populär in der Mitte bis Ende der 60`er-Jahre in den USA. Um 1970, die großen Wettstreiter in dem Spiel waren CZ, Husky und Maico. Wenn Du eine von ihnen fuhrst gehörtest Du zu der Elite. Du hattest ein "Yur-Peen" Eisen. Deine Maschine war handlich, hatte den richtigen Power und fuhr wohin Du willst ohne häßliche Überraschungen. 

Deine Auswahl war nicht groß: Du fuhrst ein unhandliche, absolut verläßliche Japanische Maschine, oder eine halb fertige Britische oder Italienische Maschine hergestellt aus schlechten Einzelteilen. 

Um 1971, die Maico war das Vorbild in Handhabung und Power, daß es schon fast nicht mehr mit rechten dingen zuging. Ich kann mich erinnern, daß ich zu den "Nachzüglern" gehörte mit meiner Yamaha DT-1, dann sofort nach dem ich eine 400`er Maico gekauft hatte, fing ich an Rennen zu gewinnen. 

Die Leistung von den Hubraum Großen Maicos war nicht nur 
in Überfluß da, sie war auch gleichmäßig über die ganze 
Drehzahl immer verfügbar. Eine richtig laufende 400`er oder 
440`er Maico würde in der ersten Runde eines Rennen die 
anderen Maschinen dieser Ära regelrecht verschlingen.
This was as trick as a Maico got in 1972;  
it had a Yamaha front hub, Koni shocks  
and plenty of Wheelsmith goodies.
     Gewiß, es war heikel. Leben zu lernen mit dem Temperatur empfindlichen Bing-Vergaser verlangte Geduld und eine Werkzeugbox 
voller Düsen. Der Primär Antrieb auf der linken Seite des Motors 
 
verlangt konstant Aufmerksamkeit, und die wichtigsten Schrauben 
und Bolzen müssen mit Loctite gesichert werden. Die Vorderradbremse 
war mehr dekorativ als wirksam. Zahnräder, Federn, Luftfilter, 
Kabel und Plastik Schutzbleche etc. waren alles verfügbare Einzelteile. 

Davon abgesehen, die Maicos fiel unter allen anderen auf der Bahn auf, weil sie pfeilschnell waren und beschleunigten als währe eine Horde Höllenhunde hinter ihnen her. 
Vergiß die miesen Bremsen; der Fahrer kann sich auf das Gas geben konzentrieren und mit absoluter Leichtigkeit an allen vorbeiziehen die ihm in Sichtweite kommen,. 

Verkäufe während dieser Ära, waren spektakulär. Händler berichteten, Gruppen von Motorradfahrern kamen in die Läden und wollten alle die neun Maicos zur gleichen Zeit kaufen. Ein Händler berichtete, als die neue '71 400s auf dem Markt erschien, bekam er 40 Bestellungen für neue Maschinen an einem einzigen Samstag. 

Ach ja, das waren noch glorreich Tage. Leichte Tage. Tage an denen eine neue 400Maico für ca. $1100 verkauft wurde. Du konntest mit ihr ein Jahr Rennen fahren und sie vielleicht noch für $800 wieder verkaufen. 

Während dieser Zeit, kam Maico rechtzeitig mit der AW-Serie. Die Girling Gas Stoßdämpfer rückten ein Stück nach vorn auf der Schwinge, und die vertraute Vordergabeln wurde dazu passend verlängert. Mehr und bessere Power wurden aus dem groß gerippten Motoren herausgeholt. 

Währen der ganzen mittleren und späten 70`ern, dominierten die großen Maicos, trotz großartiger Veränderungen. Als die japanischen Firmen anfingen es zu lernen, wie man eine konkurrenzfähige große Maschine baut, antwortete Maico mit der phänomenalen 1981`er 490. 
 
 

Ein Tier von einer Maschine, sie hatte jede menge Power und die legendäre Maico Handlichkeit, trotz mieser Dämpfer. Die Leute kaufte die Maschinen in scharen, und zahlten willig das zusätzliche Geld für ein Paar vernünftige Dämpfer.
In the mid-70s, it seemed  
that Maico was the only  
one to get long travel right.  
The AW series machines  
were the easiest bikes of  
that era to ride aggressively.
Die Maschine war so gut, das alle japanischen Hersteller sich mehrere 490`er zulegten und sie bis auf die letzte Schraube und Bolzen zerlegten um sie zu studieren. Es vergingen weitere drei Jahre bevor Japan ausgeknobelt hat wie sie erfolgreich das powerband von der 490`er Maico kopieren konnten....und die Kopien waren genau dieses, blasse Kopien.
Part of the powerhouse  
Maico motocross team of  
the mid-70s: Far right -  
Willi Bauer, center - 
Adolph Weil, back to camera 
- Gerrit Wolsink.
The writer, cursed with below 
average skills, was able to  
win races with the awesome  
1981 Maico 490.
Mit dieser Art von Glanz, sollte man meinen das der Erfolg der Maico Fabrik gesichert sei, doch wie wir sehen werden, waren innere Mächte am Werk all die gute Zeiten zu ruinieren. 

 
1983, die Maico erschien mit noch mehr brutaler Power. Sie war so gut, so anpassungsfähig, so handlich, das es ab diesem wichtigen Tag zu einem Vorstoß in dem Standart für moderne Motocross Maschinen gekommen ist. Ich erinnere mich gut an den Tag der Presse Vorführung für die 83`er 490 und die Einführung des Modell Sand Spider. 

Part of the powerhouse maico motocross team of the mid-70s: Far right - Willi Bauer, center - Adilph Weil, back to camera - Gerrir Wolsink. 
Es war bei den Indian Dunes, und die versammelten Presse Typen und ausgewählte Händler, welche die Maschine ein paar Runden Fahren durften, kamen zurück, sprachlos und durchgeschüttelt. Die Maschine war ein reines Tier, aber regulierbar. Nach einer Fahrt auf der Maschine, war ich gleich beeindruckte, aber auch betroffen zur gleichen Zeit. Die hintere Aufhängung war schrecklich am Ende, derart, daß die Maschine hinten herabhing und der Stoßdämpfer nicht mehr machte als sich, scheinbar zufällig, auf und ab zu bewegen. 

Als ich meine Sorgen den Maico Leute vortrug, zuckte sie die Schultern und sagten dies sei nur ein Prototyp und die Abstimmung sei nicht richtig. Die Serien Maschinen, wurden uns versichert, würden in jeder Hinsicht verbessert. 
 

Der Alptraum von 1982/83 

Die Leute kauften die neuen Maicos in massen, basierend größtenteils auf die schwärmerischen Testberichte der Zeitungen. Wenige von der Zeitungen wußten, daß die Händler der Presse sorgfältig hergestellte Maschinen gaben, wo nach Möglichkeit alle schwächen beseitigt waren. 

Aber als die echten Fahrer/Rennfahrer draußen die Maschinen kaufen, ging der Schlamassel erst richtig los. Dämpfer brachen an fast jeder 1982 verkauften Maschine. In 1983, Zahnräder fingen an Getriebe wie Popcorn zu zerfetzen, und noch bizarrere Sachen, wie explodierende hintere Radnaben geschahen. 

Es ging los, das Händler mit Beschwerden von irritierten Kunden bombardiert wurden, und sogar mit Prozessen von verletzten Kunden. Wenn jemand einen Crosser kauft, erwartet er nicht, daß er auf seinem "Arsch" landet, durch einen zerbrochenen Dämpfer, nach einer Landung von einem ganz normalen Sprung. Und er würde gewiß nicht erwarten, daß seine Hinterrad Nabe explodiert wenn er am Ende von einer hochgeschwindigkeits Geraden eine Vollbremsung macht! 

Trotz den heldenhaften Versuchen von den U.S. Maico Händlern die Mißstände zu beseitigen, das Ding war gelaufen. 1984, war Maico Pleite. Von diesem Zeitpunkt an, gleichgültig wer versuchte die Marke zu retten (M-Star ist der erste vergebliche Versuch), es war alles vorbei. Maico, wie wir es kannten, war Vergangenheit. 
 

Hintergründe die man wissen muß 

Maico wurde gegründet in den frühen dreißigern von Otto Maisch und seinem Bruder Wilhelm. Sie waren gleiche Partner in der Firma bis zum Ende des zweiten Weltkrieges. Die Sache änderte sich nach dem Krieg, da Wilhelm ein "Natzi" gewesen ist, während Otto und seine Familie sich aus der Politik raushielten und sich auf das Geschäft konzentrierten. 
 
Otto Maisch: Co-Founder 
of Maico Motorcycles
Da Wilhelm ein Mitglied der National Sozialistischen Partei war, durfte er, laut Gesetz, nur eine Minderheit an der neue Firma besitzen. Dieses gab Otto 60 Prozent Kontrolle und 40 Prozent ging an Wilhelm's Familie. 1957, wurde Wilhelm gelähmt, und war nicht mehr als ein Aushängeschild in der Firma, und überließ das Tagesgeschäft Otto. 

Otto Maisch: Co-Founder of Maico Motorcycles 
Wilhems's Söhne vervollständigten ihre Ausbildung und waren sofort mit Aufgaben in der Maico Firma beauftragt. 
Hans wurde ein Moto-Cross Fahrer und half durch Eingaben an der Entwicklung der Maschinen. 
Peter kam in die Administration und, wegen jeder fehlender Geschicklichkeit, wurde er auch Pressesprecher. Wilhelm Jr., der einige technische Geschicklichkeit besaß, kam in die Abteilung für technische Entwicklung und Produktion. 

Maico wuchs so schnell, daß es notwendig wurde ein Händler Netz in den Vereinigten Staaten aufzubauen. Maico Motorcycles Inc. wurde gegründet an der Ostküste und Cooper Motors wickelte die boomende West Küste ab. 

In ihren Blütezeiten, verkaufte Maico mehr Maschinen der "Offenen Klasse" wie Honda heute gesamt Motocross Maschinen verkauft. 

1976, Frank Cooper (West Küsten Verteiler) zog sich zurück und Maico übernahm Vertrieb und Verkauf in den U.S. mit einer eigenen Firma. In dieser Periode der Offroad Geschichte, verkauft Maico um die 30 bis 50 Prozent ihrer Gesamtfertigung in den U.S. Ihr Image glich zu dieser Zeit vergleichsweise Mercedes und Porsche. 

Gerade um 1980, fing Maico an den Druck der unbarmherzigen japanischen Hersteller zu spühren, und war gezwungen mit einige neuen "bahnbrechenden" Maschinen zu reagieren. Die neue 1981 250`er und 490`er Motoren waren das Resultat von diesem Druck. 

1981, war Maico weltführend im Verkauf von 500cc Motocross Maschinen. Im Vergleich, Riesen  wie Suzuki verkaufen pro Jahr bloß 1500 Maschinen der offenen Klasse in den U.S. 

Aber die Revolution der Aufhängung war jetzt voll im Gange, und Maico realisierte, das sie mit einer modernen Single Dämpfer Entwicklung auf den Markt kommen mußten. Um dies zu verwirklichen, war Maico gezwungen sich Geld zu borgen, um ein völlig neues System zu entwickeln. 

Sie rannten gegen eine Mauer, als die Kredit Bank von Baden-Württemberg ihre Kreditantrag abschmetterte da die Wilhelm Maisch Familie es ablehnte mit zu unterschreiben und gegen eine Zusammenarbeit für diesen Kredit waren. Die Otto Maisch Familie war gezwungen, fast jede verbleibende Mark die sie hatten für die Sicherheit der Firma zu opfern. 
 

Der Anfang vom Ende 

Hier ist es, wo der Komplott sich verdichtet. Und dies ist der Zeitpunkt wo die Wilhelm Maisch`s Familie beginnt den Druck auf Otto und sein Familie zu verstärken. 

Die 1982`er Maico war eine Katastrophe, beides, Koncept und Acceptance in der öffentlichen Motocross-Welt. Es war ihr erstes Single - Dämpfer - Konzept und eher eine "wird schon klappen" Entwicklung, die Wilhelm Maisch Familie schrie lang, laut und hart um die Kosten dafür gering zu halten. Deshalb wurden die Maschinen mit italienischen Corte & Cosso Dämpfern ausgestattet. Wenn auch Corte & Cosso eine große Ansehen im Bereich der Herstellung von Stoßdämpfern für Ferraris hatte, ihre Erfahrungen mit Cross Maschinen war pathetisch. 

Die Dämpfer hatten die falsche Länge und waren für den falschen Federweg konzipiert. 
Schlimmer noch, die obere und untere Halterung des Dämpfers waren nicht genau übereinander montiert, und wenn der Dämpfer voll einfederte, konnte er zu einer Seite verspringen und verbiegen oder sogar brechen. 

Die hintere Aufhängung war so dürftig entworfen, das die Dämpfer mit einem groß Messing Hammer bei der Montage in der Fabrik rein gehämmert sein müßten. Als die U.S. Händler anfingen die ersten Beschwerden von unglücklich Besitzern zu bekommen, waren sie gezwungen die beschädigten Dämpfer zu entfernen. 

Weiter Untersuchung von neuen Maschinen noch in den Lieferkisten zeigten, daß 
Praktisch jede Maschine mit den fehlerhaften Dämpfern und dessen  Montageentwurf geliefert wurden. 

Otto Maisch entschied das neue Ohlins Dämpfer unentgeltlich als Garantie Leistung geliefert werden, zusammen mit einem Distanzstücke damit der Dämpfer richtig arbeitet. Der Preis der Ohlins war doppelt so hoch wie der Corte & Cosso Einheiten, aber es war der einzige Weg die mißliche Lage zu Retten. 

Zu der Zeit, verstand keiner wie eine solche bizarre Sache geschehen konnte. Seit Wilhelm für die Entwicklung verantwortlich war, versuchte er es auf Corte & Cosso zu schieben, aber der Ohlins Ingenieur bemerkte, das kein Dämpfer es überlebt hätte mit einem Sytem was so entworfen war! 

Genau wissend das sie nicht ein weiteres Jahr gegenüber den japanischen Maschinen im direkten Vergleich an Gesicht verlieren durften, erhöhte Otto Maisch den Druck auf die Fabrik - und Wilhelm Maisch Jr.- aus der 1983 Maico ein einzigartiges Modell zu machen. Sie mußte gut sein. Besser als gut. Sie mußte sensationell sein! 

Ich hatte Gelegenheit eine Vorserien Maschine vier Monate bevor die Presse die Maschine sah zu fahren. Per Luftfracht kam ein Motor einer neue Generation und wir Stopften ihn in eine existierende Maschine, und gingen testen. Guter Gott, allmächtiger! Was ein Motor!!! Das Ding zog wie ein "freight train on nitrous oxide". Ich verliebte mich in den Motor und so schnell es ging half ich der Firma und schlug einen "Trick Name" für das neuen Motorrad vor: The Spider. Und für die fünf Gang Wüsten Version, schlug ich vor "The Sand Spider". 

Wenn Maico dachte das 1982 Modell war ein Problem, erschien dies im Vergleich zu der 1983 Maschine alles zu verblassen. Während die anfängliche Vorstellung bei der Presse noch respektabel war, wurde es ein reines Trauerspiel, als die Serien Maschinen das Licht der realen Welt erblickten. 

Die Händler hatten gegen die Wand gehämmert. Beschwerde flogen ein. Fahrer fluchten laut, wenn sie noch konnten. 

Geld floß aus der Fabrik, währen nur wenig wieder eingenommen wurde. Verkäufe sanken. Das Ansehen von Maico stürzte. Der alte Maico-Breako Slogan war in voller Stärke widerlegt. 

Und selbst als die Fabrik die Tauschaktion aller defekten Dämpfer aus 1982 gedeckt hatte, ein Prozeß der jede menge Geld fraß, tauchten neue Schwierigkeiten mit dem Spider Modell auf. Getriebe Gehäuse fingen an sich selbst zu zerstören in einer alarmierenden Rate , und es hieß damals, Radnaben zerplatzten wie billige Ballons. Das Vertrauen in Maico war zerstört. Der Verkauf stoppte praktisch. 

Händler waren gezwungen Maschinen ohne Gewinn oder sogar mit Verlust zu verkaufen, um die Lager zu leeren. Gegen Ende von 1983, erhielt Maico den Todesstoß. 

Seltsam war, während dieses gleichen trüben Jahr, gab es Maico Besitzer, die nie auch nur ein Hauch an Ärger hatten. Die Getriebeboxen arbeiteten astrein. Keine Radnaben brachen. Und der revidierte Ohlins ging richtig schön auf und ab, danke schön. 
 

Und während dies alles weiter ging ... 

Hinter den Kulissen, trieb die Wilhelm Maisch Familie den letzten Nageln in den Sarg. Während die Otto Maisch Familie den Bankrott entgegensieht , führte die Wilhelm Maisch Familie einen unglaublichen Medien Feldzug gegen die Firma. 

Warum?  

Natürlich, kann man vermuten, das sie das ganze Geschäft übernehmen wollten. 
Man kann auch ein aufmerksames Auge auf die Wörter von Wilhelm Maisch, Jr. werfen, an einem Familie Weihnachts Treffen 1981, als ein betrunken Herr Maisch, Jr., zur Stickel Familie prahlte, das bald eine Zeit kommen würde wo die zwei Maisch Familie nicht mehr befreundet sein würden, und Otto würde ihn noch hassen lernen. 
 
 
 

Der Dollar/Mark  Weg 

Bis hin zu diesem Zeitpunkt war Maico ein echter "Money-Maker" . Berücksichtigt man diese Zahlen. 

   * 1979/80 Gesamtverkäufe in DM - 23,106,000. 

   * 1980/81 Gesamtverkäufe in DM - 28,573,000. 

   * 1981 Maico West und U.S. Verkaufte = 2,200 Cross Maschinen 

   * Profit von Maico USA, 30 Sept 1981 = $1,075,211 

   * Profit von Maico West, 30 Sept 1981 = $71,119 

Ein 1981 gemachte Umfrage von einer Motorrad Zeitschrift zeigte, daß 6.9 Prozent von den "Offroad-Fahrern" beabsichtigten neue Maicos zu kaufen, verglichen mit 3.6 Prozent für das Vorjahr. 
Wilhelm Maisch Jr. sagte voraus das Maico einen Gewinn von DM 2,861,461 für das Jahr 1982 aufweisen würde. Als der Gewinn für das Jahr berechnet war, war nur ein Profit von DM 300,000 zu sehen. Kredit Rückzahlungen von DM 750,000 hatten den Profit zum Teil unten gehalten. 

September 1982. Die Landeskreditbank Stuttgart verlangte ein Bilanz Schreiben von allen Maico Firmen, um zu ermöglichen, selber Entscheidungen über zukünftige Anleihen zu treffen. 

Dezember 1982. Die BTR Bank zeigt ein Bilanz Schreiben von dem Guthaben von Maico Deutschland, das immerhin DM 8,817,687 Existierende Verbindlichkeiten beglichen worden sind. Die Bank sagte aus das sie die Anleihe der Maisch Familien um die benötigt Gelder erweitern würde, wenn beide Familien unterschreiben würden 
Die Wilhelm Maisch Familie sagte sie würde eine solche Vereinbarung nur unterschreiben, wenn sie zu 50 Prozent beteiligt werden. Dies hörte sich nicht nach einem schlechten Geschäft an, außer, daß sie nicht für den extra Prozentsatz zahlen wollten. BOOM!, der Deal platzte. 
In einem erstaunlichen Versuchen bei der Rettung der Firma zu helfen, gaben Brian Goss (der englische Importeur) und Van Dijck (Holland) öffentlich bekannt sie wären Bereit DM 450,000 vorzustrecken, um bei der Rettung von Maico zu helfen. 

Die nicht so feine Form wirtschaftlicher Erpressung von den Maisch Brüder brachte das Faß zum überlaufen von den bereits irritierte europäischen Händlern, und sie verlangte, das Otto sie loswerden soll. Also, im Dezember 82, die Maisch Brüder wurden entlassen. Adios. 

· Tödliche Zahlen 
· Januar 1983 Verluste = DM 2,354,000. 
· März 1983 Verluste = DM 948,000. 
Geld war in einer alarmierenden Rate verpufft.  
 

MAICO, BREAK-O; BESTIMMT ZU FALLEN 

Maico war noch angeschlagen vom Corte & Cosso Dämpfer Fiasko am 1982`er Modell, und mußte auf jeden Fall mit einem Gewinner herauskommen um die schlechten Erinnerungen von dem brüchigen hinteren Aufhängungssysteme auszulöschen. 

Die 1983 Modelle standen im November 1982 den Händlern zur Verfügung, und Anfänglich waren die Händler begeistert. 
Hier ist was Wheelsmith gesagt hatte: "Sie können alle Arbeitern der Maico Fabrik sagen, das die neue Maicos so gut sind, wir können es nicht glauben. Gestern konnte ich die neu 490 zum ersten Mal fahren. Wörter können nicht beschreiben was ich von der neuen Maschine halte. Ich verkaufte fünf Maschinen am erste Tag als ich sie im Laden hatte. Wenn die Dinge so weiter laufen, wird dies das beste Jahr für Maico und Wheelsmith werden. Nochmals Vielen Dank an alle Arbeiter dafür das sie uns in die USA das beste Motorrad der Welt gebracht haben" 

Greg bei Wheelsmith hat sich gewiß schon eine kurze Zeit später traurig an diese Äußerung erinnert, denn das Unglück nahm schnell seinen lauf. 

Über 430 Hinterrad Radnaben die an den Motorrädern installiert wurden, fingen plötzlich an zu versagen. Mehrere betroffene Händler hatten die fehlerhaften Radnaben kontrolliert und herausgefunden das sie nicht Hitze gehärtete waren. 
Getriebe - Boxen fingen an wie Popcorn zu explodieren. Same Story. Ungenaue Hitze Behandlung. Quittungen von der Mohr & Lopez Gesellschaft (der Vertragliche Hitze Bearbeiter) wurden gefunden, welche auswiesen das die Getriebe nur einmal den Hitze behandelnden Vorgang erhielten, anstatt zweimal. Und ratet mal vom wem die Anweisung kam für die Änderung für die Hitze Behandlungsverfahren? Geradewegs von dem technischen Leiter, Wilhelm Maisch Jr. !! 

Es wurde durch einen Zufall herausgefunden, als eine Anmerkung entdeckte wurde, von einem Steuer Berater namens Brosamie geschrieben, an die Maisch Brüder, welche ihn beschrieb was notwendig war um Maico in den Bankrott zu zwingen und wie ein Angebot zu machen sei, wenn die Heldentat vollbracht war. 

Als Teil von dem Plan Maico zu vernichten, starteten die Brüder angeblich ein Feldzug über ihre Freunde in der Presse, und ein Flut von negativen Artikeln begann zu erscheinen. 
Peter Maisch, der Experte in Zusammenarbeit mit der Presse, wurde ständig beobachtet wie er am Südwest - Presse Haus in Tübingen herumhing, kurz bevor die meisten destruktiven Artikel erschienen, und später bei den Rennen, wurde er lachend und scherzend mit dem Reporter gesehen, welcher die Artikel geschrieben hatte. 

Zahlreiche Artikel erschienen, und in jeden der Fälle war der Reporter ein Bekannter von Peter Maisch. Am meisten schädlich war ein böswilliger Artikel der in einer englischen Zeitschrift erschien, der dazu führte das Praktisch der ganze Verkauf in England zum Erliegen kam. Der britische Importeur, Goss, fand heraus, das der Artikel von ein Journalisten geschrieben wurde, welcher ein enger Freund von Peter Maisch war. 

Maico versuchte verzweifelt Geld zu borgen, für die Garantieleistungen alle beschädigter Motorräder. Aber als die Banken die Geschichten in der Presse sehen, knallen sie Otto Maisch die Tür vor der Nase zu. In Verzweiflung, dezimierten Otto und seine Töchter Ihr Gespartes und versuchten die Firma zu retten, aber die interne Sabotage war zu weit fortgeschritten. Mehrere Fahrer in den U.S.A wurden verletzt, wegen den defekten explodierenden Radnaben und den minderwertigen Getrieben. 

Der Rechtsstreite begann, und das war der Anfang vom Ende. 
Der letzte Todes Stoß erfolgte, als ein amerikanischer Fahrer, David Dion Scott (Virginia), gelähmt wurde, als seine Hinterradnabe versagte, welches zu einen brutalen Sturz führte. Sein Prozeß führte nicht zu einem indirekten stoppen des Import von weiteren Motorrädern, aber U.S. Händler hatten sich zu Tode erschrocken in die Sache hineingezogen zu werden. Zahlreich Motorräder wurden zurückgegeben an die Händler, und andere wurden zu Dumping Preisen verscherbelt. 

Otto Maisch richtete einen letzten verzweifelten Appell an die Landesbank, der Firma bei dem Problemen zu helfen, aber am 10 Mai, 1983 lehnte es das Land Baden - Württemberg ab der Maico GmbH einen Kredit zu geben. Die notorische Werbeaktion hatte ganze Arbeit geleistet; keiner würde Maico eine einzige Mark leihen. 

Am 10 Mai 1983, erklärte die Maico GmbH den Bankrott. 
 

Blut riechend, formten die Maisch Brüder schnell eine Firma, und mit Verbindungen zu dem Konkurs Empfänger, Doktor Grub, waren sie fähig Kontrolle über die Gesellschaft zu bekommen für nicht mehr als DM 300,000., ein bißchen mehr als einhunderttausend U.S. Dollars . 

Zum Preis von einer CNC Maschine, besaßen die Brüder jetzt eine Gesellschaft mit mindestens 7 bis 8 Million Mark Wert von Ausstattung, Maschinerie, Inventar und Gebäuden. 
Die drei Brüder hatten zu diesem Zeitpunkt ihre Ziele erreicht die Firma  zu besitzen und Otto Maisch zu enteignen, und sie waren fähig es zu einem winzigen Bruchteil des wahren Wertes zu bekommen. 
 

Die Nachwirkung 

Ein interne Anmerkung die wir sahen, neigte uns dazu die Sabotage Theorie in einer ziemlich intimen Weise aufzuzeigen. 
In der Anmerkung, hatte Wilhelm Maisch Jr. Zugelassen, das seine Abteilung das falsche Material in dem Getriebe - Gehäuse verwendete, und das dieses Material falsch gehärtete gewesen war. Da dies in erste Verantwortung von der Technischen - Abteilung war, kann man nur schockiert sein. Denn, diese Information konnte nur von Wilhelm kommen, denn er war der einzige mit der Autorität irgendwelche Veränderungen in der Material Auswahl und der Hitzebehandlung vorzunehmen. 

Zurück nach Amerika, Wilhelm skizzierte ein ziemlich spießigen Brief an Theo Holznienkemper (eine frühere U.S. Maico Manager) am 23 Feb. 1984, in dem er sagte, daß es immer sein Traum war die Maico Gesellschaft zu übernehmen, und nun war dieser Traum realisiert. 

Sonderbarerweise, die Maico U.S. Hauptquartiere in Californien und Virginia waren immer noch im Besitz der Otto Maisch Familie, und die Fabrik schuldete ihnen immer noch alle Arten von Geld für Garantieansprüche von den Hunderten von defekten Motorrädern. 

Die Maisch Brüder versuchten jeder Trick in den Büchern, die Kontrolle der existierenden Maico Vertretungen zu bekommen, aber es gelang nicht. Die Rechtsanwälte von beide Familien hatten einen kampf Tag, verhandelten eine Flut von Ansprüchen, Drohungen und Gegenansprüchen. 

Sie kämpften um ziemlich wenig, denn das Händler Netz war offensichtlich zerfallen, und die Tatsache, daß die katastrophalen defekten Motorräder das direkte Resultat von Wilhelm Maisch Jr. waren, machte die Sache bei den meisten auch nicht gerade besser. 
Es ist eine Sache einen Schuß abzufeuern; es ist eine andere Sache sich selbst bei dem Vorgang in den Fuß zu schießen. 

In Verzweiflung, die Maisch Brüder, welche jetzt Radnaben und Getriebe ordentlich Hitze - behandelten, versuchten wild Motorräder abzusetzen. Die europäischen Händler waren unglaublich irritiert, und zeigten, wenn überhaupt, nur geringes Interesse. 

Der einzige Weg der "neuen" Firma zu überleben, würde sein, den massiv amerikanischen Markt zurückzugewinnen, derjenige wo der Name Maico einst legendär war. 

Ein Deal wurde ausgehandelt mit Ted Lapadaikis, die Macht hinter der Herkules Vertriebsgesellschaft, welche Sachs und KTM in letzten Jahr vertrieb. Die "neue" Maschine hieß "M-Star", ein wahrlich dumm klingender Name. 

Die 250 war auf der Basis der 83`er Maico, mit allen Mängeln beseitigt, und ein Wasser gekühlten Zylinder. Die Flossen (???) waren verschwunden, aber die alten Trommelbremsens wurden noch verwendet, vorne wie hinten. 

Der M-Star 500 Supercross war genau eine 83èr Maico, Flossen (????) und alles. Ein paar Aufkleber von schlechter Qualität wurden auf den Tank geklebt, um sie anders aussehen zu lassen. Der "Supercross" Name zeigte den vollständigen Mangel an Kenntnissen des amerikanische Motorcross Markt. Die Maschinen der "Offenen Klasse" fuhren nicht mehr beim Supercross. Und die Tatsache, daß alle großen Änderungen an der 250`er durchgeführt wurden an Stelle der 500`er, zeigt eine vollständig Ignoranz des Verlauf der bis dahin verkauften Typen. Die großen Maicos verkauften sich immer besser wie die 250'er, am Schluß sogar im Verhältnis 3 zu 1 und oft noch höher. 

Mit affektierter Ankündigung, praktisch keiner Werbung, einem schwachen Rennsport Aufwand in Form von einigen lokalen zweitklassigen Fahrern, und eine beinahe feindselige Beziehung zu den Motorrad Zeitungen, M-Star`s erscheinen verblaßte innerhalb eines Jahres. Wenige beklagten das Verschwinden. 
 
 
 

Und was bleibt? 

Die Maisch Brüder wurden sehr bald Geschichte. Zu viele schlechte Erinnerungen, zuviel Schwierigkeiten mußten überwunden werden, und generell unfähig in einer Geschäftsmäßig Art und Weise zu Funktionieren; hatten die Türen der Fabrik geschlossen, und die Regierung nahm sie in Konkursverwaltung. 

Die Übernahme wurde nun zu einer Posse. Und eine schlechte dazu. 
Über die nächsten Jahre, eine Anzahl von Firmen versuchte das Interesse an der Marke wiederzubeleben. Da waren genug Teile übrig einige Motorräder zu bauen, und der wahrlich verblüffende 490`er Motor behielt genug Kraft aus seinem ruhmreichen Tagen, das es Spaß machte ihn zu fahren. 

Aber nichts entscheidendes geschah. Im Moment bringt eine anderer kleine Firma die Maico in kleinen Stückzahlen in dieses Land. Größtenteils jedoch, bleibt es Neugierde, und Leuten kaufen sie, die sich glücklich an die Tage erinnern als Maico der King war. 

Was übrigblieb von der Familie (Otto Maisch starb vor einigen Jahren) versucht noch immer ein wenig Gerechtigkeit zu finden. Eine Menge über Zeugenaussage von der vorsätzlichen Sabotage 1982/83 wurde gefunden und der aufgegebenen Firma entnommen. 

Als sie versuchte dies vor das deutsche Gericht zu bringen in der Hoffnung auf Wiederaufbau der Firma und Wiederherstellung von Maico, trafen sie nur auf eisiges Schweigen. Niemand wollte zugeben das man sich irrte und schon gar nicht ein legales System. Denn da ist die Angst zuzugeben das einige deutsche Produkte fehlerhaft waren, und dies würde dem Image des deutschen Export Welt weit schaden. 

Was wird geschehen? 

Wir wissen es nicht. Es wäre faszinierend zu sehen, die deutsch Justiz überprüfe den Fall jetzt, da all diese zu vor unbekannten Dokumente aufgetaucht sind. 

Für die von uns, die gewöhnlich innig in die fabelhaften Maicos verliebt waren, würde vielleicht ein einfacher Fall der Justiz, korrekt verhandelt, zufriedenstellen. 

Bis dahin, bleibt bei der großartigen alten 1981`er 490`er. Eines Tages, wird sie für den Sammler etwas besonderes sein!